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#bchh11 #ecbi11 #rp12 | BarCamp, EduCamp, re:publica – der Hattrick

re:publica 12

Meet me in action @ re:publica 12

Heute habe ich mir mein Blogger-Ticket für die nächste re:publica 2012 gesichert.

Und weil ich mich gerade so vorfreue, überlege ich gleich, wie sich aus meinen nächsten drei Event-Besuchen – dem BarCamp Hamburg 2011 (ich bin leider nur am Samstag, 12.11.2011 dabei), dem EduCamp in Bielefeld (19./20.11.2011) und eben der re:publica in Berlin Anfang Mai 2012 – einen thematischen Hattrick machen kann.

Dass ich beim Hamburger BarCamp dabei sein kann, liegt ja einzig und allein an den Digital Media Women Hamburg – und ein bisschen auch daran, dass ich das SpeakUp am 25. Oktober genutzt habe, meine Themenidee für eine BarCamp-Session zu präsentieren…

Ich würde gern über Thesen von Gunter Dueck in Abwesenheit von Gunter Dueck diskutieren (wow, wie verwegen!) und das ganze auf die Frage zuspitzen, die mich selbst seit geraumer Zeit beschäftigt:

Wie können Geschäftsmodelle für Open Educational Ressources (OER) aussehen?

EduCamp Bielefeld 2011

Für staatliche Einrichtungen mag die Antwort ja noch halbwegs einfach sein, aber was bedeutet der Open-Gedanke für privatwirtschaftlich organisierte Weiterbildungsanbieter?

Bislang liest sich mein Themenvorschlag für das EduCamp so. Doch mittlerweile würde ich das gern weiter zuspitzen, und zwar in diese Richtung (nur ein Beispiel). Ausgangspunkt der Diskussion  ist für mich die Forderung von Gunter Dueck, doch bitte schön einfach mal das gesamte Wissen strukturiert ins Netz zu stellen. Ich zitiere hier Auszüge aus seinem jüngsten Buch “Professionelle Intelligenz. Worauf es morgen ankommt”, und zwar ab Seite 250 aus dem Unterkapitel “Internetportale Open Source”:

“Neben den Methoden und Erziehungsprinzipien müssen wir auch neue Inhalte bereitstellen. [...] Ich stelle mir eine ganz stark erweiterte Wikipedia vor, die hochwertige Lehrmaterialien enthält. [...]

Wie kommen wir weiter? Ich habe nur noch die Idee, das mit einer riesigen Open-Source-Wele zu schaffen. So wie bei der Wikipedia müssen es viele Tausend Helfer in globaler Zusammenarbeit schaffen. Es muss alles erst angefangen und ausprobiert werden. [...]

Ich bin ganz sicher, dass das Wissen der Welt noch einmal als ein Projekt wie Linux oder Wikipedia gestartet werden muss. ein paar leute denken sich ein tragfähiges Konzept für die Plattform aus, wie alle Spiele, Videos und Lehrinhalte dort “eingehängt” werden sollen. Es muss ein System gefunden werden, wie die Nutzung der Inhalte bezahlt werden kann (“zehn Cent für diese Seite”). und dann los! Wenn erst genug Inhalte da sind, kann man die Plattform immer noch ändern und überdenken…”

BarCamp Hamburg 2011

Ok, Ball gefangen, Herr Dueck! Jetzt würde ich gern mit ein paar Leuten dribbeln, … am liebsten schon auf dem BarCamp Hamburg.

Was brauche ich dafür? Eine geschliffene Powerpoint-Präsentation? Oder darf ich einfach ein paar Seiten aus Ihrem Buch vorlesen, Herr Dueck? Oder reicht eine knackige Frage, ein paar Thesen und vor allem ein paar interessierte Menschen, die das mal mit mir ausdiskutieren wollen?

Ich bin sehr gespannt – und ich werde mich auf jeden Fall am Samstag (am Freitag kann ich leider nicht da sein) nach vorn begeben und meine Session anpreisen!

 

Nachtrag: Übrigens freue ich mich, mit vielen TeilnehmerInnen der verschiedenen Open Online Courses (#opco11, #change11, #ocwl11) der letzten Zeit endlich mal Aug in Aug gemeinsames Wissen zu bauen – um zum Beispiel hieran anzuknüpfen ;-)


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