Ein eigenes Blog: Von „So ein Quatsch!“ zu „Wie cool!“ in 4 Monaten…
Autorin: Kristine Honig
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Im Rahmen meines aktuellen ILS-Fernstudiums zur Social Media Managerin werden die verschiedensten Social Media Kanäle bearbeitet. Auf Twitter und Facebook war ich bereits privat vertreten, so dass ich in diesen Studienheften vor allem viele zusätzliche Informationen erhielt (wie den berühmt berüchtigten Punkt, der auch schon Jasmin faszinierte…). Auf Google+ war ich vorher noch nicht präsent, empfand es aber als wichtig, mich hier ebenfalls anzumelden, um auch diesen Kanal zu verstehen.
Der erste Versuch
Dann kam das Studienheft zum Thema Blogs. Brauchte ich ein eigenes Blog? Schaffte ich es tatsächlich, mindestens einmal pro Woche über ein bestimmtes Thema zu bloggen? Ich glaubte nicht. Und so probierte ich zwar auf WordPress, Blogger.com und Posterous ein bisschen herum, allerdings vorrangig, um die jeweilige Technik zu verstehen. Auf Blogger.com und WordPress richtete ich mir einen nicht öffentlichen Account unter einem falschen Namen ein, auf Posterous ebenso unter falschem Namen, allerdings immerhin öffentlich. Dort wollte ich über das Fernstudium schreiben und darüber wie sich meine persönliche Beziehung zum Thema Social Media im Laufe des Studiums veränderte. Im Februar veröffentlichte ich hier 6 Posts, im März folgten schon nur noch 3, mit einem kleinen Aufbäumen von 4 Beiträgen im April. Dann war Schluss. Es kam nichts mehr. Für mich der Beweis: Ein Blog ist nichts für mich.
Die anderen
Mit Faszination beobachtete ich währenddessen, wie meine Mitstudierenden ein Blog nach dem anderen veröffentlichten. Eine Mitstudentin wagte sich sogar an den gleichzeitigen Aufbau von drei (!) unterschiedlichen Blogs. Für mich interessant: die große Themenvielfalt, welche über diese vielen neuen Blogs entstand. Für mich jedoch unglaublich, wie sie das alle zeitlich schafften. Das Blog einrichten, schreiben, redigieren, veröffentlichen. Ich hatte für mich persönlich beschlossen: Ein Blog brauchst du nicht. Längere Beiträge kannst du im Zweifelsfall auch öffentlich bei Google+ veröffentlichen. Einfach & unkompliziert.
Die Initialzündung
Und dann kam ein Wochenende Ende Mai. Ich hatte absolut nichts für dieses Wochenende geplant und viel Zeit für mich. Also stöberte ich mich quer durch die sozialen Medien und ärgerte mich. Ärgerte mich über die Präsentation von touristischen Unternehmen. Wieso holten die nicht mehr aus ihren Präsentationen heraus? Ein kleiner Punkt (siehe oben…) und schon erfuhren alle ihrer Twitter-Follower, dass sie zum einen mit ihren Followern tatsächlich kommunizierten und zum anderen was sie mitzuteilen hatten. Ein simpler kleiner Punkt! Nur offensichtlich wussten die meisten von diesem Punkt nichts. Da musste doch etwas dagegen getan werden! Eine Idee für einen Blog-Beitrag jagte die nächste. Und schon baute ich mir auf Blogger.com mein eigenes Blog zusammen. Gleichzeitig folgte eine eigene Facebook-Page (um meine persönlichen Freunde auf Facebook nicht immer mit touristischem oder Social Media Kram zu nerven).
Warum funktioniert es plötzlich?
Was mit Beiträgen auf Google+ eben nicht funktionierte: die Verlinkung mit anderen Accounts funktionierte auf dem Blog prächtig. So laufen meine Blogbeiträge automatisch auf Twitter, Facebook und Google+ auf. Auf dem Blog sind Feeds meines Twitter- und Facebook-Accounts integriert. Und so entwickelt sich aktuell das Blog immer mehr für längere eigene Gedanken und Ideen.
Und wie sieht es mit meiner anfänglichen Angst aus, nicht genügend Blogbeiträge „produzieren“ zu können? Sie hat sich in Luft aufgelöst. Einfach so. Woran das liegt? Ich glaube, sobald einem ein Thema am Herzen liegt (wie mir die Präsentation von touristischen Unternehmen im Social Media Bereich), man hierzu eine eigene Meinung hat & etwas mitzuteilen weiß und man dann noch positives Feedback auf die eigenen Veröffentlichungen erhält (und nicht nur von Personen, die man vorher schon kannte…) – dann kann das Bloggen ganz schnell zu einer Sucht werden. Und so reifen in meinem Kopf bereits neue Ideen für weitere Blogbeiträge.
Der einzige Nachteil
Doch nicht alles ist nur rosig. Da ich mich jetzt so gerne mit meinem Blog beschäftige, fehlt mir nämlich aktuell etwas die Zeit für die nächsten Studienhefte des Fernstudiums. Aber ich habe ja schon den nächsten Blogbeitrag geschrieben und damit wieder etwas mehr Zeit fürs Studieren…
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Kristine Honig lebt seit über elf Jahren im Rheinland und
arbeitet genau so lange schon im Tourismusmarketing.
Sie bereist am liebsten Europa.
In ihrem Blog kristinehonig.com gibt sie Tipps und Empfehlungen
für das Tourismusmarketing in sozialen Netzwerken:
“Denn vieles, was ich so sehe, kann definitiv besser und damit erfolgreicher umgesetzt werden.”
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Danke, Dörte, für die tolle Möglichkeit, in diesem Rahmen die eigenen Erfahrungen des Fernstudiums darstellen zu können.
Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Beiträge, die hier folgen – von den SoMM-Studenten aber auch Lehrenden!
Posted by Kristine | 1. Juli 2012, 11:48Ein wirklich toller Artikel, danke. Ich finde es wirklich spannend, wie unser gemeinsames Fernstudium die Sicht auf die unterschiedlichen sozialen Medien verändert.
Auch ich bin, angeregt durch eine verstärkte Kommunikation mit anderen Bloggern, momentan motivierter denn je, meine Blogs mit Inhalten zu füllen.
Jetzt bin ich auf den nächsten SoMM-Gastbeitrag hier gespannt!
Posted by Jasmin | 1. Juli 2012, 11:58