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Mit dem richtigen Malerwerkzeug Spaß beim Heimwerken

Sehr viele Heimwerker stellen sich die Frage, welches Malerwerkzeug zur tatsächlichen Grundausstattung für Anfänger gehört, aber auch Fortgeschrittene bleiben in punkto Farbe und Lack gerne auf dem Laufenden für neue Erfindungen. Immerhin bietet der Markt für Maler immer wieder Neuigkeiten, die einem in punkto Malerzubehör vieles erleichtern. Wer Farben und Malerzubehör sucht, sollte sich beraten lassen, denn je nach Einsatzzweck gibt es unterschiedlichste Produktrichtungen.

Ein Malerpinsel reicht nicht aus, denn zum Bereich des Malerzubehörs gehören auch Spachtel, Abdeckmaterialien, sowie Eimer und Farbroller. Alternativ können auch Farbwalzen zum Einsatz kommen, die das Malen mit Farben und Lacke für jeden Maler erleichtern.

Passender Pinsel für Lack und mehr

Was den korrekten Malerpinsel betrifft, so spielen auch hierbei passende Farben und Malerzubehör eine Rolle, denn die Materialien verhalten sich immer unterschiedlich beim Streichen von Wänden. Speziell für feinere Arbeiten werden besondere Pinsel verwendet, wenn es zum Beispiel um kleine Flächen oder Ecken geht. Handelt es sich zum Beispiel um Lackiererarbeiten für Fenster und Türen, ist wiederum ein ganz anderer Pinsel gefragt. Daher gibt es sehr viele Arten von Pinseln. Je nachdem, bezeichnet die Breite des Borstenkopfes immer die jeweilige Millimeter Bezeichnung. Ein ganz besonders flexibler Einsatz ist mit so genannten Rundpinseln möglich. Auch wenn Heizkörper gestrichen werden müssen, gibt es dafür die passende Pinselart

Farbroller- und Walzen

Ein Farbroller, bzw. eine Farbwalze hingegen besteht aus einem Farbrollerbügel und einer Farbwalze. Damit ist es möglich, viele Quadratmeter Wand binnen kurzer Zeit zu erledigen. Wird beispielsweise tapeziert, ist eine so genannte Malerbürste notwendig. Der Borstenkopf ist relativ breit und die Borsten sind überdurchschnittlich lang. Dadurch kann ganz besonders gut der Kleister auf Tapeten aufgebracht werden.

Abstreifgitter und Eimer

Was Abstreifgitter und Eimer betrifft, so sollte entsprechend der Farbmenge auch der passende Eimer gesucht werden. Ist die Fläche relativ umfangreich, können Eimer mit einem Volumen von bis zu 20 l ausgewählt werden. Ist die Fläche eher klein, eignet sich eine so genannte Farbwanne ganz besonders gut. Auf ein Abstreifgitter sollte unbedingt geachtet werden, auch diese Variante gibt es in mehreren diversen Größen. Zudem wird die Farbe in einem Eimer immer entweder mit einem Rührholz oder mit einem Rührstarb angerührt. Dies ist besonders dann ausschlaggebend, wenn Farben gemischt werden sollten. In solchen Fällen darf zu einem Universalrührer gegriffen werden.

Schneidewerkzeuge und Spachtel

Schneidewerkzeuge und Spachtel werden benötigt, um den Untergrund vorzubereiten. Rückstände von Tapeten oder Farben werden mit dem Spachtel beseitigt, dadurch werden gleichzeitig Unebenheiten in der Wand ausgeglichen. Je nachdem, wie hartnäckig die Rückstände sind und um welche Arbeitsfläche es sich handelt, gibt es diverse Spachteln in unterschiedlichen Dicken und Größen. Auch ein Teppichmesser darf nicht fehlen.

Schutzkleidung und Abdeckmaterialien

Die Arbeitsumgebung wird abgedeckt, wenn es zu einem Malerprojekt kommt. Die Böden werden mit einer so genannten Abdeckfolie ausgelegt. Zudem werden Steckdosen, sowie Lichtschalter oder Fenster mit Kreppapier abgeklebt. Auch der Malermeister selbst sollte sich mit Arbeitskleidung, beziehungsweise Schutzkleidung ausstatten und eventuell seinem Overall und Überziehschulen greifen, um die Kleidung zu schützen. So bleiben auch in der restlichen Wohnung keinerlei Fußabdrücke zurück.

Wird das passende Malerwerkzeug für das Malern und Tapezieren ausgewählt, macht das Projekt noch viel mehr Spaß, außerdem hält sich so die Arbeit in Grenzen und macht mehr Spaß.

Von Sponsored Posts bis zu Kampagnen: Alles, was geht…

Heute geht es mir um Beispiele, wie sich die Beziehungen zu Bloggern gestalten und ihr Interesse an einer Berichterstattung wecken lassen. Und da kommt als erstes wieder der mahnende Finger: Wichtig ist, dass Sie ausschließlich seriöse Angebote machen, zu denen Sie jederzeit stehen können, wenn etwas darüber im Netz bekannt wird.

Produkttests

Produkt-PR lebt von positiven Berichten über neue Produkte und versorgt deshalb die Redaktionen der relevanten Medien regelmäßig mit Probepackungen, Leihgaben auf Zeit oder auch mit Exemplaren, die nicht zurück gegeben werden müssen, wenn dafür auch darüber berichtet wird. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Bloggern. Doch Vorsicht: Prüfen Sie genau, ob der Blogger für Produkttests offen ist, bevor Sie ungefragt (womöglich auch noch teure) Produkte zusenden! Ratsam ist es, vorher einen persönlichen Kontakt aufzubauen und im Zweifelsfall direkt nachzufragen, ob und unter welchen Bedingungen ein Blogger bereit ist, Produkte zu testen.

Es gibt sogar etliche Blogger, die sich auf Produkttests spezialisiert haben. Der neueste Trend sind Video-Blogger, die dafür einen YouTube-Kanal nutzen und sich großer Beliebtheit erfreuen. Als Beispiele seien hier Sami Slimani genannt, der als Herr Tutorial auf YouTube

Produkttests veröffentlicht und von der Kosmetik-Branche dafür geliebt, in der Blogosphäre aber auch kritisch beäugt wird, oder auch Bastian alias Wohnprinz, der auf YouTube einen ähnlichen Ansatz verfolgt.

Auch Rezensionen von Büchern sind letztlich Produkttests. Diesbezüglich hatte der EPIDU Verlag mit dem Portal bloggdeinbuch.de eine bestechende Idee: Blogger können sich hier registrieren und als Rezensent für ausgewählte Bücher bewerben. Die einzige Bedingung, das gewünschte Buch kostenlos zu erhalten, ist, innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt eine Rezension zu veröffentlichen und darin auf bloggdeinbuch.de zu verlinken. Im Gegenzug wird von bloggdeinbuch.de zum entsprechenden Blog-Artikel verlinkt und das Blog wird in eigenen Worten kurz vorgestellt. Der EPIDU Verlag beschränkt sich dabei übrigens nicht nur auf Bücher aus dem eigenen Verlagshaus, sondern bezieht bereits (Stand September 2011) über 40 Verlage mit ein. Ganz am Anfang des Projektes bloggte ich bereits darüber.

Wenn die Produkte gar zu wertvoll sind, bietet es sich an, alternativ einen temporären Test mit geliehenen Produkten zu ermöglichen – zum Beispiel im Rahmen eines Workshops mit handverlesenen Bloggern, wie ihn Panasonic bei der Einführung einer neuen Kamera durchgeführt hat.

Sponsored Posts

Wenn Sie einem Blogger (Podcaster) Geld bezahlen, damit er für sie bloggt (podcastet), dann sollte dies in jedem Fall offengelegt werden. Der Fachausdruck für diese Information, in welchem Verhältnis der Blogger zum erwähnten Unternehmen steht oder unter welchen Umständen der Beitrag zustande gekommen ist, heißt Disclosure.

Manchmal geben Blogger bereits auf ihren eigenen Seiten an, unter welchen Bedingungen Sie solche Sposored Posts verfassen. Ein Beispiel liefert Marcel Wichmann, der sogar seine Preise im Blog uarrr.org offenlegt.  Wie ein Sponsored Post von ihm aussieht, sehen Sie unter anderem hier. Auch das Webportal der Fachzeitschrift t3n, das sich als Blog begreift, weist detailliert aus, zu welchen Bedingungen Sponsored Posts verfasst werden.

Wenn ein Blogger für die (positive) Nennung eines Unternehmens bzw. für die Verlinkung zu dessen Webseiten von diesem Unternehmen bezahlt wird, ohne dies offen zu legen, so erfüllt dies den strafbaren Tatbestand der Schleichwerbung. Erst Anfang 2011 hat es in der Blogosphäre mal wieder einen Skandal – “Bloggergate” genannt – gegeben, weil angeblich im größeren Stil Links in Blog-Beiträgen von der Intergenia AG gekauft wurden. Wie auch immer Sie dieses “Bloggergate” bewerten: Als PR-Treibender im Auftrag von Unternehmen sollten Sie jederzeit über jeden Zweifel erhaben sein! Alles andere wird Sie im Zweifelsfall noch Jahre später wie ein Bumerang einholen.

Wenn Social Media Manager nicht ihren eigentlichen Job machen

Heute schrieb sich Ed Wohlfahrt seinen Frust von der Seele über Social Media Manager oder Community Manager (wirklich das gleiche?), die die Web-2.0-Kanäle mit nichtssagenden Antworten verstopfen, weil sie entweder nicht die Befugnis oder nicht das fachliche Know-how haben, um wirklich in den Dialog einzusteigen. Auf TechCrunch wurde ein paar Tage vorher über das gleiche Phänmen gemosert.

Nun offenbart sich für mich der Fehler im System und das eigentiche Problem schon bevor der Social Media Manager oder Community Manager “sorry” sagen kann. “Guten Tag. Ich bin der Community Manager des Unternehmens XY.” Stop! Allein die Tatsache, dass er es ist, der sich im Netz äußert, ist doch bereits der Fehler im System, oder? Ist denn der Community Manager plötzlich so eine Art moderner Pressesprecher 2.0? Die Pressesprecherrolle bringt es nämlich auch recht oft mit sich, erst noch einmal intern Rücksprache zu halten, bevor man – gemäß der One Voice Policy – etwas nach außen kommuniziert.

Ein Social Media Manager hat weniger Sprecheraufgaben, sondern vielmehr interne strategische Aufgaben. Sonst könnte es ja auch “Social Media Sprecher” heißen.

Ich stelle hier jetzt mal die – eigentlich doch gar nicht so steile – These auf, dass ein Social Media Manager oder Community Manager überhaupt gar nicht dazu da ist, um nach außen hin so großartig in Erscheinung zu treten. Ganz anders also als ein Pressesprecher. Social Media Managament hat viel mit der Initiierung von internen Prozessen, mit Konzeption und Planung zu tun, mit dem Anleiten Einzelner oder ganzer Teams. Es gilt, diejenigen fit zu machen, die aus den jeweiligen Abteilungen heraus im Social Web mit den Zielgruppen sprechen sollen.

Am Ende verlagert sich zurzeit natürlich nur ein Problem nach innen, was vor kurzem noch als Outsourcing-Problem verschrien war. Waren es in den letzten Jahren die Agenturen, die für die Unternehmen im Social Web komuniziert haben und dadurch auch nicht immer sonderlich authentisch waren, so sind es jetzt die frisch eingestellten Social Media oder Communiy Manager, die den Job übernehmen – aber damit auch noch nicht wirklich näher dran sind am Kunden. Auffällig ist beispielsweise, dass viele Stellen mit der Bezeichnung “Social Media Manager” in PR- bzw. Marketing-Abteilungen angesiedelt sind, womöglich noch dem Marketingleiter unterstellt.

Wahrscheinlich dauert es wirklich noch eine Weile, bis es in den Unternehmen angekommen ist, dass Kundenservice im Social Web auch wirklich nur vom Kundenservice selbst betrieben werden kann usw. Natürlich ist es aufwändiger, in den jeweiligen Abteilungen die Kolleginnen und Kollegen fit zu machen, womöglich noch Widerstände zu überwinden. Viel zu oft bleibt Social Media Kommunikation aher noch in der PR- oder Marketing-Abteilung hängen, in der dann irgend jemand diese Aufgabe mit übernimmt. Nicht wirklich viel toller ist es da, wenn’s nun der Social Media manager richten soll, der eigens dafür eingestelt wurde – und das Unternehmen dadurch erst Recht viel zu kurz von innen kennt.

Eigentlich sollten wir also recht hellhörig werden, wenn ein Unternehmen einen Social Media Manager einstellen will. Was hat das Unternehmen wirklich vor? Geht es tatsächlich um eine breitere interne Verankerung neuer Kommunikationsformen? Entwickelt sich das Unternehmen wirklich zum Enterprise 2.0, wird also durchlässiger, transparenter, menschlicher, direkter in der Kommunikation? Oder wird hier doch wieder nur wegdeligiert?

Augen auf, wenn es das nächste Mal heißt, die neu geschaffene Position des Social Media Managers oder Community Managers verheiße automatisch Innovationskraft…