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6 # Lernen 2.0

Workshop-Vorbereitung 2.0 >> Thema: Studienberatung im Social Web

ACHTUNG, EIN EXPERIMENT!

Wer hat spontan Lust, an meiner Workshop-Vorbereitung mitzuwirken?

THEMA: Studienberatung im Social Web – das Mitmach-Internet als Chance zur Interessentenbindung

 

Zurzeit widme ich mich intensiv der Vorbereitung meines Workshops für DistancE-Learning-Anbieter zum Thema “Studienberatung im Social Web – das Mitmach-Internet als Chance zur Interessentenbindung”, den ich am Donnerstag, 12. Mai 2011, leite. (Hier geht’s zur Ankündigung –> etwas nach unten scollen.)

UPDATE 11. Mai 2011: ich habe gerade eine Umfrage via Twtpoll angelegt und freue mich, wenn Ihr mitmacht:

Workshopvorbereitung 2.0 - nicht ohne meine Community

Gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmer/innen möchte ich Chancen, Hürden und Grenzen einer öffentlichen und im Internet dokumentierten Beratung für Weiterbildungsinteressierte diskutieren. Ausgangspunkt des Workshops ist der Trend, dass immer mehr Menschen sich im Internet informieren, bevor sie ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung buchen. Und sie vertrauen dabei zunehmend der Meinung Dritter, die sie oftmals gar nicht persönlich kennen. Auf unterschiedlichsten Web-2.0-Plattformen – von Foren über Bewertungsportale bis hin zu sozialen Netzwerken wie Facebook –  tauschen Menschen Meinungen aus und stellen sich gegenseitig Fragen.  Gleichzeitig wächst die Erwartungshaltung, über das Internet mit einem Anbieter direkt Kontakt aufnehmen zu können. Die Hemmschwelle sinkt, die eigenen Fragen zu veröffentlichen und auf diesem Wege auch eine für andere sichtbare Antwort zu erhalten.

Was bedeutet das in Konsequenz für Weiterbildungsanbieter, konkret für DistancE-Learning-Anbieter (die Branche, in der ich vorrangig aktiv bin)?

Waren bislang telefonische Beratungsgespräche das Mittel der Wahl, ergänzt durch E-Mailkorrespondenz bei entsprechenden schriftlichen Anfragen, ergeben sich aus den Entwicklungen im so genannten Social Web neue Fragen an die Studienberatung:

  • Wie geht ein Anbieter geschickt mit den im Netz veröffentlichten Meinungen um?
  • Wie kann ein öffentlicher Online-Dialog mit Interessenten ausgestaltet und gesteuert werden?
  • Welche internen Hürden sind zu überwinden, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Welche Chancen und Risiken entstehen, wenn TeilnehmerInnen und AbsolventInnen einbezogen werden?
  • Wie funktioniert eine effiziente Verzahnung mit anderen Marketing-Maßnahmen?

Im Rahmen meiner Vorbereitungen wage ich hiermit – unter anderem im Rahmen des OpenCourse 2011 – ein kleines Experiment und möchte mein Netzwerk gerne einbeziehen:

  1. Was wünscht Ihr Euch von einer Online-Studienberatung eines Anbieters über Social Media? Würdet Ihr das in Anspruch nehmen, auch selbst offen Eure Fragen stellen – eher anonym oder mit Klarnamen? Vertraut Ihr den Antworten bzw. ist es für Euch wichtig zu erkennen, von wem diese kommen? Wllt Ihr die Antworten vom Anieter selbst oder von Teilnehmern/innen bzw. Absolventen/innen bekommen? Auf welcher Web-2.0-Plattform rechnet Ihr mit solchen Beratungsangeboten? Vielleicht habt Ihr ja noch ganz andere Fragen oder Erwartungen oder …
  2. Kennt Ihr Bespiele, die Euch überzeugen, Unis oder Weiterbildungseinrichtungen, die das schon machen? Was hat Euch bislang überzeugt, was nicht?

Wahrscheinlich löst das Thema noch ganz andere Fragen aus, die ich bislang noch nicht gestellt habe. Ich bin gespannt, was kommt…

Zur Anregung hier zwei Beispiele:

  • Fernstudium-Fragen.de – ein Portal der AKAD.Die Privat-Hochschulen GmbH
  • Fernstudium-Infos.de – ein anbieterunabhängiges Portal, in dem sich aber auch Anbieter auf Fragen der Interessenten zu Wort melden, zum Beispiel hier.

Wie geht dieses Experiment der Workshopvorbereitung 2.0 weiter?

Ich warte zum einen mal, was nun passiert, ob überhaupt jemand etwas zu dem Thema beitragen möchte.

Verwertbare Anregungen mache ich im Workshop als Input aus meiner Community kenntlich (anonym oder mit Namensnennung, wie gewünscht). Da ich noch nicht genau weiß, mit welchen Medien ich den Workshop durchführe, kann ich im Moment noch keine umfangreiche Präsentation bzw. mediale Dokumentation versprechen. Irgend etwas “Vorzeigbares” wird es aber in jedem Fall geben -  ich halte Euch auf dem Laufenden…

… und sage jetzt schon einmal DANKE!

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Discussion

6 Responses to “Workshop-Vorbereitung 2.0 >> Thema: Studienberatung im Social Web”

  1. Ein sehr spannendes Thema :)
    Ich versuche mich dann mal an einer Antwort

    Ich wünsche mir Transparenz in allen Bereichen. Das heißt konkret: Was wird mir geboten (inhaltlich und strukturell), was kostet das ganze, wie werden eventuelle Abschlüsse anerkannt. Dazu muss natürlich auch auf enstprechend anerkannte Stellen (wie z.B. die IHK) verwiesen werden. Diese Transparenz ist erstmal eine reine Anbieter-Sache, hier findet sich also keinerlei user-generated content.

    Ergänzt muss eine solche Darstellung dann durch Erfahrungsbericht von Teilnehmenden der Weiterbildungsangebote. Hier muss deutlich gekennzeichnet werden ob Beiträge als angeforderte testemonials dort stehen oder ob es ungefilterte Beiträge sind.

    Die im Blogpost angesprochene Idee mit den Fragen finde ich gut. Das wäre eine Art “organische” FAQ die durch user-generated content wächst. Hier is aber eine starke Moderation seitens der Betreiber notwendig, damit nur sinnhafte Fragen reinkommen (also kein SPAM) und vor allem keine Doppelungen.

    Die Aufteilung nach Anbieter und Teilnehmenden und Absolventinnen und Absolventen finde ich gut.

    Sinnhaft halte ich einen Twitter Account und eine Facebook Seite. Dies kann ergänzt werden durch Podcasts und Flickr-Fotos (entsprechend der Kursinhalte, also wenn Fotos und Audio-Inhalte sinn machen).

    Soweit erstmal meine Gedanken dazu :)

    Posted by Sassan Gholiagha | 9. Mai 2011, 20:50
    • Hallo Sassan,

      danke fürs Teilen Deiner Gedanken!

      Mir gefällt Deine Idee, die Antworten des Anbieters mit unzensierten (!) Erfahrungsberichten von Teilnehmern/innen zu kombinieren. Hast Du auch eine Idee für das Format, in dem das dann stattfindet? Twitter und Facebook sind aus meiner Sicht vor allem Katalysatoren, eher für die Echtzeitkommunikation geeignet, weniger gut für strukturiertes Archivieren, so dass Fragende Antworten finden, die andere vor ihnen auf die gleiche Frage bekommen haben. Damit wären wir dann dochwieder beim guten alten Forum, oder?

      Ich überlege, morgen noch eine Twittpoll-Umfrage zu initiieren, die Deine Ideen aufgreift – so ein Multiple Choise Fragebogen ist wohl doch schneller susgefüllt, als selbst einen Text ins Kmmentarfeld zu schreiben. :-)

      Veele Grüße, Dörte

      Posted by Dörte Giebel | 10. Mai 2011, 22:25
      • da hast du recht, twitter ist da eher ungeeignet. Facebook ist eigentlich prima dafür (Discussion page) aber hier besteht das Problem eines geschlossenen Systems. Ich halte nix von Foren. Zu viele Trolle und zu viel Müll. So ganz spontane Idee, Visitenkarten-Artige Profile, mit eingebetteten Netzidentitäten der Kursteilnehmer (also deren XING, LInkedIn, Facebook, Twitter accounts, webseiten, blogs, etc) und halt deren Testemonials.Die Fragen würde ich dann quasi in einer Datenbank speichern mit den Antworten und verschlagworten. Die können dann PHP und CMS sei dank bei all denjenigen Kursteilnehmenden auf den Visitenkarten auftauchen von denen es dazu Antworten gibt. Außerdem sollte die Datenbank dann nach Stichwörtern durchsucht werden. am besten wäre eine automatisierte Autovervollständigung mit Vorschlägen wie bei google wenn man in eine Suchmaske seine Frage eintippt. Zur Archivierung als tags und Kursteilnehmende / Testamonialgiver als Kategorien, lässt sich ja dynamisch einbetten :) Hoffe das ist nicht allzu konfus was ich da zusammengeschrieben habe, aber sonst melde dich.

        Posted by Sassan Gholiagha | 10. Mai 2011, 23:21

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