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OpenCourse reloaded – meine Idee für einen MOOC

[UPDATE 16. Juli 2011: Ich habe den Artikel ein wenig überarbeitet und gestrafft und stärker auf die Kernfrage zugespitzt, ob Bildungseinrichtungen, die kostenpflichtige Fortbildungen anbieen, überhaupt solche Open-Course-Konzepte umsetzen können.]

Um 19.37 Uhr hatte ich eine Idee, die ich hier ungefiltert und mit aller Vorläufigkeit zur Diskussion stellen möchte. Nichts davon ist bislang mit irgendwem abgesprochen, abgestimmt, vorbereitet usw. Es ist mehr ein Gedankenspiel oder auch einfach mein Resumee zum OpenCourse 2011, anhand eines konkreten Beispiels mal gedanklich durchgespielt…

Achtung: Ich schreibe dies nicht im Auftrag des ILS und nicht in meiner Rolle als ILS-Mitarbeiterin. Ich denke nur laut über die Übertragbarkeit des opco11-Konzeptes auf bestehende Weiterbildungsangebote und über die Durchführbarkeit für Bildungseinrichtungen nach – und möchte meine Idee als Diskussiongrundlage verstehen, wie im Prinzip jede Bildungseinrichtung sich über dieses Konzept Gedanken machen könnte. Denn letztlich ist das, was ich hier vorschlage, auf viele Hochschulen und Weiterbildungsanbieter übertragbar.

Nach dem OpenCourse ist vor dem OpenCourse – ich hab da eine Idee Frage…

Heute geht nun also der OpenCourse 2011 zu Ende – das erste Experiment im deutschsprachigen Raum mit dem Konzept Massive Open Online Course. Unter dem Titel “Zukunft des Lernens” wurde 11 Wochen lang diskutiert, reflektiert, gelesen, zugehört und zugeschaut, wie sich Lernen bzw. Lern- und Lehrarrangements angesichts von Social Media und Web 2.0 verändern könen oder gar müssen.

Und in dieser Abschlusswoche nun die Frage: Und was mache ich jetzt? Von der Theorie zur Praxis?

Für mich bedeutet dies eine abschließende Betrachung vor allem eines: Gemeinsam darüber nachzudenken, ob und unter welchen Bedingungen es für einen privaten Weiterbildungsanbieter überhaupt attraktiv ist, Knowhow, das in kostenpflichtigen Fortbildungen vermittelt werden soll, in einem kostenfreien und für alle zugänglichen Massive Open Online Course anzubieten, zumindest auszugsweise… Denn am Ende des OpenCourse 2011 bleibt für mich die Frage: Wer ist eigentlich potenziell der Organisator von MOOCs? Wer soll das leisten, was hier mit großem ehrenamtlichen – unbezahlten – Engagement geleistet wurde?????? Wenn wir uns wünschen, mit dem Format MOOC in Serie zu gehen, brauchen wir Antworten auf diese Frage. Oder?

Deshalb konkret: Wäre es möglich, zum Beispiel als Fernschule einen solchen Open Course anzubieten? Wenn wir zum Beispiel den ILS-Fernlehrgang zum “Social Media Manager” nehmen, der als 12-monatige Fortbildung seit kurzem belegt werden kann; Ließe sich überhaupt daran angelehnt ein Open Course umsetzen, der einen Mehrwert für alle Beteiligten liefert, vor allem den eigentlichen kostenpflichtigen Lehrgang nicht “torpediert”.

Organisatorisch sehe sehe ich durchaus das Potential, so etwas umzusetzen, denn wenn sich die jeweiligen Autoren/innen und Fernlehrer/innen der 13 Studieneinheiten bereit erklären, jeweils eine Woche zu gestalten – so wie wir es gerade von der opco11-Crew erlebt haben -, dann würde immerhin ein 16-köpfiges Team (unten auf der verlinkten Seite stehen alle Namen) das Projekt auf verteilten Schultern tragen. Eine thematische Agenda ließe sich aus den Studieninhalten ableiten – bei einem Thema pro Woche wären das bei den 13 Studieneinheiten in Konsequenz 13 Wochen (hier greife ich den Kommentar von Jörg Eisfeld-Reschke auf, der zu Recht beim ersten Wurf des Artikels nachfragte, warum die Wahlmodule am Ende jeweils zu zweit in eine Woche gepresst werden sollen).

Entscheidend ist für mich die Frage, ob man mit einem solchen Open Course – der kostenfrei allen zur Teilnahne offen steht, die Zeit und Lust und Internetzugang haben – den unterschiedlichen Interessen gerecht wird, vor allem: den Teilnehermn/innen am Fernlehrgang, die womöglich denken, dass andere nun umsonst kriegen, wofür sie bislang bezahlt haben.  Andersrum wärer es natürlich ein interessanter Rahmen, in dem ein intensiver Austausch zwischen Fernlehrgangs-Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern eine Bereicherung darstellen kann. Wer sich für den Fernlehrgang grundsätzlich interessiert, lernt die Autoren/innen und Fernlehrer/innen kennen und hat eine wunderbare Entscheidungsgrundlage, ob es sich lohnt, den Lehrgang zu absolvieren.

Aus Perspektive der Fernschule stellt sich daran anknüpfend gleich auch die Frage, ob es eigentlich wünschenswert und notwendig ist, über dieses Angebot zum freien kollaborativen Lernen weitere Anreizsysteme zu schaffen, damit die OpenCourse-Teilnehmer perspektivisch auch den kostenpflichtigen Fernlehrgang belegen. Rein rechtlich gesehen, kann eine Fernschule nicht mal eben so Teilnahmebescheinigungen für etwas verteilen, was sie vorab nicht bei der Staatlichen Zentralstele für Fernunterricht (ZFU) hat zertifizieten lassen. Daran anknüpfend sind Vergünstigungen unter Vorlage einer OpenCourse-Teilnahmebescheinigung womöglich schwierig zu realisieren. Aber braucht es so etwas überhaupt? Opco11 kam auch wunderbar ohne Teilnahmebescheinigungen aus, wir erinnern uns… Vor allem: Ist diese Kommerzialisierung durch die Hintertür nicht eine “Verwässerung” des Open Course Konzetes?

Aus meiner Sicht ist es an der Zeit, solche Fragen offen zu diskutierten und nicht nur bei immanenten Fragen hängen zu bleiben, wie es um die Teilnehmeraktivierung in einem Open Course bestelt ist und was kollaboratives Lernen ausmacht. Wenn das Open Course Konzept erwachsen werden soll, müssen wir mal anfangen zu klären, wie so etwas in unsere Bildungslandschaft passen, bei der entweder staatliche Einrichtungen permanent zu knapp bei Kasse sind, um einen Open Course zu finanzieren, oder aber private Anbieter einen Geschäftsverlust wittern könnten.

Denn letztlich ist das, worüber ich hier am Beispiel des Fernlehrgangs “Social Media Manager” laut nachdenke, auf nahezu jede Hochschule und auf jeden Weiterbildungsanbieter übertragbar.

Was meint Ihr dazu?

 

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Discussion

22 Responses to “OpenCourse reloaded – meine Idee für einen MOOC”

  1. Am MOOC habe ich nicht teilgenommen. Ich wurde immer dann darauf aufmerksam, wenn ich aus der Nähe – also mein Twitter-Stream oder RSS-Reader – darauf gestoßen wurde. Insofern fehlt mir teilweise der Kontext zu der Diskussion.

    Grundsätzlich finde ich den Ansatz eines mehrwöchigen berufsbegleitenden Curriculums interessant und unterstützenswert. Ohne mich dabei zu sehr aus dem Fenster lehnen zu wollen und unverbindlich zu diesem Zeitpunkt – falls die ILS keine Teilnehmerbestätigung für die Teilnahme ausstellt, könnte eventuell das Institut für Kommunikation in sozialen Medien diesen Part übernehmen.

    Ein paar Fragen, mit denen ich gerne die Diskussion erweitern möchte:
    1. Könnte das den ILS-Lehrgang begleitende Wiki für den Open Course “Social Media Management” geöffnet werden? Die Ergebnisse könnten im Zeitraum des Kurses deutlich gewinnen.
    2. Wie können im Open Course Aufgaben gestellt und vernetzt werden sowie Feedback erhalten?
    3. Als Betroffener: Warum sollten die Schwerpunkt-Module parallel laufen oder kürzer sein als andere Module?

    Posted by Joerg Eisfeld-Reschke | 15. Juli 2011, 23:20
    • Danke für Dein spontanes Commitment zur Idee!

      Das Konzept des OpenCourse stelle ich gern nochmal genauer vor – am besten schreib ich flugs einen Artikel im Wiki auf http://www.social-media-abc.de dafür – Verlinkung folgt, sobald er online ist. ;-)

      Zu Deinen Fragen:
      zu 3.) Ganz berechtigt ist die Kritik, warum die Themen der Wahlmodule in Konkurrenz zueinander stehen sollten. Wie Du siehst, habe ich die Agenda erstmal wieder aus dem Artikel rausgeschmissen – sowas ist in diesem Stadium eh viel zu früh…

      zu 2.) Ja, die Didaktik eines Open Course hat es in sich… Da nicht auf klassische Weise unterrichtet wird, gibt es auch keine Vorgaben bezüglich Lernziel und zu lösender Aufgaben. Hier sind die Teilnehmer/innen sehr frei, aus den dargebotenen Impulsen zu machen, was für sie zurzeit als Erkenntnisinteresse wichtig ist. Darum gibt es auch keine offiziellen Korrekturen oder gar Bewertungen (Benotungen). Feedback geben sich die Teilnehmer/innen vorrangig untereinander. Was die Organisatoren/innen bzw. Moderatoren/innen vor alem leisten ist: a) einen Rahmen schaffen, indem sie eine thematische Agenda vorgeben und Linktipps um Einstieg ins Thema geben sowie Impulse durch eigene Beiträge. Im gerade zu Ende gegangenen OpenCourse2011 hat es sich als besonders wertvoll erwiesen, wöchentlich eine Live-Session als Diskussionsschnittstelle anzubieten. Aus Zeitgründen wurde das längst nicht von allen Teilnehmern/innen genutzt, was ja auch nicht weiter schimm ist.

      zu 1.) Die Öffnung des Wikis für die Dauer eines solchen Open Course ist durchaus denkbar.

      Wir diskutieren einfach weiter, hier oder zwischendurch in geschlossenen Kreisen, ok?

      Posted by Dörte Giebel | 16. Juli 2011, 16:48
  2. Ja, das bewegt mich auch. Danke für Deine Anregung über mögliche Fortsetzungen nachzudenken. Die Finanzierung des doch erheblichen Veranstalter-Aufwandes ist wirklich eine entscheidende Frage.
    Vielleicht könnten die sponsorenfinanzierten Veranstaltungen hier Modell stehen. Ich organisiere derzeit 2 BarCamps, das KnowledgeCamp und das CorporateLearningCamp, die ja auch ausschließlich durch Sponsoren finanziert werden. Ja, bei den BarCamps gibt es immer noch einigen ehrenamtlich geleisteten Aufwand, und dieser Anteil hängt auch von der Höhe des Sponsorings ab. Also, warum sollte es nicht gelingen, so einen Open Course auf diese Weise zu finanzieren? Zumal hier noch mehr Teilnehmer als bei BarCamps erreicht werden (Vorteil für Sponsoren) und Raum- und Verpflegungskosten beim Veranstalter ganz wegfallen.
    Thema und Sponsoren müssen natürlich irgendwie zusammenpassen.

    Posted by Karlheinz Pape | 16. Juli 2011, 09:16
    • Phantastisch, dass Du die BarCamp-Idee ins Spiel bringst! Aus meiner Sicht ist ein Massive Open Online Course nämlich durchaus als asynchrones und dezentrales BarCamp zu verstehen – diese Interpretation hatte Ralf Appelt ja auch schon einmal ausformuliert: http://appelt.net/2011/05/mooc-infrastruktur-fur-ein-online-barcamp/

      Sein Blogartikel hatte mich spontan überzeugt – und vieleicht lohnt es sich, die MOOC-Idee im Sinne eines barCamp weiterzudenken. Dann erübrigen sich nämlich auch viele Fragen, die beim Wort “Course” so schnell wieder einengen, nicht zuletzt die Erwartungshaltung, mir würde da jemand was beibringen, weil es sich ja um einen Kurs handelt… ;-)

      Posted by Dörte Giebel | 16. Juli 2011, 16:53
  3. Ich finde die aufgeworfene Frage, inwiefern bestehende Online-Kurse – sei es in formellen LernKontexten (Universität, Schule …) oder in (kostenpflichtigen) Weiterbildungs-Zusammenhängen – an OpenCourse Prozessen andocken, sich beteiligen, in Austausch treten können … äußerst spannend!
    Ich moderiere gerade einen Kurs “CommunityManagement”
    http://www.adwh.de/adwh/pages/index/p/294
    den ich zusammen mit einem Team von der ADWH Hamburg (ausgehend von Gilly Salmons E-Moderating Kurs)
    http://www.emoderating.de/pages/kurs_idensen.html
    entwickelt habe, für den eventuelle eine solche Kooperation auch spannend werden könnte …
    Ich kläre das gerade mit den Kooperationspartnern.
    Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Module offen sind – und andere, die z.B. wichtig für den Erwerb der jeweiligen Zertifikate sind, für die die Teilnehmenden ja schließlich auch bezahlen :-) dagegen geschlossen.
    Interessante perspektiven tun sich auf …

    Posted by Heiko Idensen | 16. Juli 2011, 10:55
    • Wow, lese ich richtig, dass Hamburger/innen Deinen Online-Kurs “Community Management” kostenfrei belegen dürfen? Ich bin sofort dabei!!

      Und ich freue mich über einen weiteren Erfahrungsaustausch in punkto Integration von Open-Elementen in formalen LernKontexten – hier im Blog, aber gern auch andernorts mal!

      Posted by Dörte Giebel | 16. Juli 2011, 16:57
  4. Hi,

    ich hab das andere Ding auch nicht verfolgt und zu weniug Background. Zudem bin ich grade 200% im Overload und habe kaum Luft für das was ich oihnehin tuze. heisst: Bitte genauer erklären (und kurz ;) ) und dann kommt es drauf an, wieviel Aufwand das ist. An sich brauch ich aktuell keine neuen operativen Dinge über das Bestehende hinaus ;)

    Posted by OLiverG | 16. Juli 2011, 11:22
    • Hi Oliver, ich wollte nicht den Stresspegel erhöhen! ;-) Die Idee ist zwar spontan und engagiert vorgetragen, doch ohne Druck auf potenziell Beteiligte. Ob und wie eine Realisierung aussehen kann, braucht in jedem Fall Ruhe – und Rücksichtnahme auf vorhandene (oder eben auch nicht vorhandene) Ressourcen. Ich stelle das Konezpt eines Massive Open Online Course gern nochmal kurz und knackig vor. Bis dahin hilft dieses 4,5-Minuten-Video (englisch) weiter: http://www.youtube.com/watch?v=eW3gMGqcZQc

      Posted by Dörte Giebel | 16. Juli 2011, 16:29
  5. Was die Finanzierung angeht, mache ich mir wenig Sorgen. Zum Einen lassen sich rund um einen solchen Open Course sicherlich einige interessante Sponsoring-Projekte entwickeln und zum anderen sind viele der Teilnehmenden sicherlich auch bereit einen finanziellen Beitrag zu leisten.
    1. Der Teilnehmerbeitrag muss nicht allein kostendeckend sein.
    2. Freiwillige Bezahlmodelle können hier Eingang finden. So lassen sich unterschiedliche Beiträge mit unterschiedlichen Gegenleistungen formulieren.
    3. Die Höhe der Bezahlung könnte unverbindlich und mit begleitenden Empfehlungen erfolgen.
    4. Könnten Unternehmen direkt angesprochen werden den Kurs als Mitarbeiter-Fortbildung einzusetzen und einen Corporate-Preis zu zahlen, der andere Teilnehmer querfinanziert.
    5. Eine Teilfinanzierung kann über Crowdfunding zugeführt werden.

    Also um die Finanzierung mache ich mir zurzeit wenig Sorgen ;)
    Aber aufwendig wird es in jedem Fall.

    Posted by Jörg Eisfeld-Reschke | 16. Juli 2011, 12:39
    • Finanzierung ist ja auch Dein Spezialgebiet, dass Du da vor lauter guter Ideen übersprudelst, wundert mich nicht! ;-)

      Nun ist es ein Grundprinzip des MOOC-Konzeptes, dass es für Teilnehmer/innen kostenfrei ist. Interessant finde ich daher die Idee von Sponsorships. Vieleicht ist die Lösung ja sogar, dass das ILS gar nicht als Veranstalter/Anbieter, sondern als Sponsor auftritt…

      Vieleicht sollten wir uns wirklich die wenigsten Sorgen um die Finanzierung machen, sondern viemehr über die anderen Fragen (Aufwand für die einzelnen Organisatoren/innen und konkrete Umsetzung/Durchführung usw.) machen.

      Wenn Du Lust hast, lass uns ein paar Aspekte ruhig mal im Inner Circle weiterdenken – muss ja nicht immer alles permanent öffentlich ausgetragen werden… ;-)

      Posted by Dörte Giebel | 16. Juli 2011, 17:06
  6. Guten Tag,
    klug ist es zwar nicht- aber ich gebe es trotzdem einfach mal zu:
    Von den ganzen Fachbegriffen verstehe ich vielleicht knapp die Hälfte.
    Wie sagt mein RL- Arbeitskollege zuweilen: “Ich red` jetzt mal wie ein Bauer!”
    Also …
    Wenn ich etwas helfen kann. Mit meiner SIM, oder vermittels der darauf befindlichen Projekte (Bibliothek und so): mach` ich gern.
    Wenn ich irgendwo teilnehmen kann, lehrend oder lernend oder beides- mache ich auch gern, wenn es die Uhrzeiten zulassen.
    Und es nicht gar zu teuer ist.
    Schaffe ich das und bekomme eine hübsche (virtuelle) Urkunde- nehme ich gern!
    So- nun weiterhin viel Erfolg!
    * Bauernmodus Ende *
    MfG BTB

    Posted by BukTom Bloch aka Burkhard Tomm-Bub, M.A. | 16. Juli 2011, 17:11
    • Hey BukTom,
      erfrischend, Dein Bauermodus! ;-)
      Wenn ich irgend etwas erklären kann, sag bitte einfach Bescheid. mein Anspruch ist eigentlich, verständlich zu schreiben, doch manchmal ist es schwer, bei Adam und Eva anzufangen, da setze ich gerade bei diesem Artikel sicherlich voraus, dass man sich die grundidee des Open Course anderswo anliest – zum Beispiel hier: http://netzfaktorei.de/2011/05/05/opencourse2011-kollaboratives-lernen/

      Die Idee des Open Course ist, dass er kostenfrei ist, damit da keine Hürde aufgebaut wird. Und natürlich würde bei einer solchen Veranstaltung, in der ich die Finger drin hab, auch das Web.3D vorkommen. Ich halte Dich auf dem Laufenden.

      Posted by Dörte Giebel | 17. Juli 2011, 10:12
  7. Mal eben nachgefragt – thematisch soll das Ganze ein zweiter #opco-Aufguss werden?

    Posted by spani3l | 17. Juli 2011, 09:56
    • Ups, nein, wie kommst Du darauf? Thematisch soll das ganze zum Beispiel an die Inhate des Fernlehrgangs “Social Media Manager” angelehnt werden. Zumindest diskutiere ich die Idee an diesem Beispiel: Was passiert, wenn Weiterbildungseinrichtungen bestehende kostenpflichtige Weiterbildungsangebote mit einem Open Course flankieren – in welchem die Inhalte natürlich in deutlich abgespeckter Form und ja auch didaktisch ganz anders angeboten werden? Wem nützt das? Wie finanziert sich das? Wie verzahnt sich das mit der kostenpflichtigen Maßnahme? Usw….

      Posted by Dörte Giebel | 17. Juli 2011, 10:02
  8. Ein abgespeckter, mit dem Fernlehrgang “Social Media Manager” gut verzahnter Open Course könnte möglicherweise auch sehr gutes Marketing für euren kostenpflichtigen Fernlehrgang sein.

    Posted by Esther Zeschky | 18. Juli 2011, 12:10

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