Wie sich mein Twitter-Verhalten durch den ILS-Kurs zur Social Media Managerin verändert hat.
Autorin: Jasmin Jodlauk
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Ich bin seit Juni 2009 bei Twitter unterwegs. Wie so oft fand der Einstieg durch Learning by doing statt. Bis ich mal verstanden hatte, was es mit den Hashtags auf sich hat und was Retweet und Reply sind … Ich habe fast einen Monat bis zu meinem ersten Tweet („I’m on holiday! #GetWellDaveGahan #DepecheMode) am 12.07.2009 gebraucht.
Zunächst beschränkte sich mein Twitter-Dasein auf das Tweeten und Retweeten von Neuigkeiten aus meinem Privatleben und aus meinen Interessensgebieten, aber auch in der Veröffentlichung von neuen Blogbeiträgen. Replys kamen sehr selten vor. Erst wesentlich später interagierte ich gelegentlich auch mit anderen Usern.
Der Trick mit dem Punkt
2011 begann ich dann mit dem Fernlehrgang zur Social Media Managerin (SoMM) beim ILS, für den ich auch ein Heft zum Thema Microblogging durcharbeiten durfte. Obwohl ich zunächst davon ausging, dass ich wahrscheinlich nicht so viel Neues lernen würde, wurde ich eines Besseren belehrt. Ich stellte fest, dass mir tatsächlich noch Twitter-Grundlagen fehlten. So erfuhr ich beispielsweise, dass der Reply nur von den Leuten gelesen werden kann, die der Person, der ich antworte, ebenfalls folgen. Den Trick mit dem Punkt vor dem @-Zeichen wurde mir eine große Hilfe für die Zukunft.
Aber nicht nur Nutzungshilfen wurden mir durch den Lehrgang beschert. Ich traf plötzlich auf Menschen, die Twitter nicht nur zur Informationsübermittlung, sondern für den Austausch nutzen. Ob Gespräche über den Lehrgang, Besuche des Twittwochs, private Problembewältigung oder aber auch Gespräche über das Wetter: All diese Dinge ergänzten plötzlich meine Timline. Dieses habe ich sehr zu schätzen gelernt und es gibt Twitter eine viel persönlichere Note. Inzwischen durfte ich einige der Gesprächspartner auch persönlich kennen lernen, was ohne Twitter wahrscheinlich nicht geschehen wäre.
Die Community-Funktion
Für mich hat sich Twitter also durch diese Weiterbildung von einem Informations- zu einem Kommunikationstool entwickelt. Mir wurde erst jetzt wirklich klar, warum ich Twitter auf meinem iPhone schon immer bei den sozialen Netzwerken eingebunden hatte. Durch die Chat-ähnlichen Unterhaltungen erhält Twitter eine Community-Funktion, die sich jedoch nur entfalten kann, wenn man den Microblogging-Service auch als Kommunikationsmedium in zwei Richtungen erkennt.
Das verschenkte Potenzial
Hier verschenken viele Unternehmen Potential. Oftmals nutzen diese Twitter nur als einseitiges Mitteilungsmedium – vielleicht mit der Begründung, dass sie schon bei Facebook mit ihren Fans kommunizieren? Andere haben die Netzwerkfunktion von Twitter bereits erkannt und unterhalten sich mit den Followern, als Beipiele dienen hier @ProSieben, @ZDF oder @DB_Bahn.
Vorteilhaft ist insbesondere bei der Nutzung für Unternehmen oder Organisationen, dass ich diesen nicht folgen muss, um meine Frage loszuwerden. Durch eine @Mention kann ich meinen Beitrag auch schreiben, ohne Follower zu sein und kann auch durch einen @Reply eine Antwort erhalten.
Diese Möglichkeiten sollten Unternehmen bei ihrer Social Media-Strategie beachten und Twitter als Kommunikationsweg nutzen.
Ein Hoch auf die #SoMM-Clique
War ich früher verstärkt auf Facebook unterwegs und nutzte Twitter nur nebenbei, so ist Twitter inzwischen zu einem gleichberechtigten Medium geworden. Für diese Entwicklung möchte ich der „#SoMM-Clique“ danken.
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Jasmin Jodlauk aus der Nähe von Köln
ist Fachwirtin Online Marketing BVDW und
angehende Social Media Managerin,
bloggt auf dick-aber-nicht-doof.de und minsworld.de
und ist unter @minsworld bei Twitter aktiv.
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Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich hier das Gastbloggen eröffnen durfte.
Vielen Dank an Dörte!
Nun hoffe ich auf viele interessante und spannende Artikel von den zuküftigen Gastbloggern.
Posted by Jasmin | 22. Juni 2012, 16:36