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Alles Google? Alternative Suchmaschinen

Vor zwei Tagen fragte ich auf Twitter eine dieser berühmt-beliebten Fragen mit dem Hashtag #followerpower (Wann immer Du nicht weiter weiß, hol Dir das Schwarmwissen Deines Twiternetzwerkes). Die Antworten haben mich mal wieder überzeugt, darum sind sie mein Leifaden für die Auflistung alternativer Suchmaschinen.


Die Bandbreite der Antworten reichte von “keine. Nie. Google versklavt mich :) über “Gibt es solche denn überhaupt noch…?” bis “google nehme ich fast nie…”. Drei Alternativen haben mich am meisten überzeugt, die möchte ich hier kurz vorstellen – nicht ohne eine Liste zu erwähnen, die mir auch qua #followerpower zugetragen wurde:

1. Die anonyme Suche jenseits der Filter Bubble

Nur wenn eine Suchmaschine keine Daten speichert und demzufolge auch keine Nutzerprofile erstelt, bleibt auch die x. Suche unbeeinflusst von vorangegangenen Suchen. Warum das von Bedeutung ist, wird auf einer Erklärbär-Seite (mit dem treffenden Domain-Namen dontbubble.us) von DuckDuckGo sehr anschaulich erläutert. DuckDuckGo veröffentlicht detaillierte Statistiken über Zugriffszahlen – demnach wurde vor wenigen Tagen die 4 Millionen marke an täglichen Suchanfragen geknackt.

Die zweite im obigen Antwort-Tweet genannte Suchmaschine ist ixquick – eigentlich eine Metasuchmaschine, die die Ergebnisse mehrerer Suchmaschinen abgreift und auswertet. Ihr Pendant vom glechen Anbieter aus den Niederlanden ist Startpage – powered by Google: Hier werden die Suchergebnisse von Google anonym und ohne Datenspeicherung (und damit ebenso ohne Filter Bubble Effekt) aufbereitet.


2. Die Suche mit dem reinen Öko-Gewissen


Was Ecosia kann und verspricht, habe ich tatsächlich auf Wikipedia nachlesen müssen, denn zugegebenermaßen kante ich diese Suchmaschine noch nicht: “Die Ecosia GmbH mit Sitz in Berlin hat 10 Mitarbeiter (Stand 2010) und bezeichnet sich selbst als Social Business. So spendet das Unternehmen 80 Prozent seiner Einnahmen an ein WWF-geleitetes Regenwald-Schutzprogramm im Nationalpark Tumucumaque im Bergland von Guayana, Brasilien. Ecosia ist aber weder eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) noch eine Non-Profit-Organisation. Die Suchergebnisse bei Ecosia werden von Bing geliefert, die Suchanzeigen stellt Yahoo zur Verfügung.” (Quelle: Wikipedia)

3. Die gezielte Suche nach Open Content


Für diesen Hinweis bin ich besonders dankbar, weil es den mir persönlich sehr wichtigen Open-Gedanken stärkt. Diese Metasuche der Organisation Creative Commons ermöglicht es, in verschiedenen Suchmaschinen oder Verzeichnissen nach Inhalten zu suchen, die mit einer CC-Lizenz versehen sind. Entsprechend kann ich den Filter einstellen, je nachdem ob ich Inhalte suche, die ich modifizieren darf oder sogar komerziell nutzen darf. Auf der Startseite mahnt CC zur Vorsicht: “Bitte beachten Sie, dass search.creativecommons.org keine Suchmaschine ist, sondern nur einen komfortablen Zugang zu Suchdiensten anderer unabhängiger Anbieter darstellt. CC hat keine Kontrolle über die Suchergebnisse. Gehen Sie nicht ohne Weiteres davon aus, dass alle Suchergebnisse dieses Suchportals unter CC-Lizenz stehen. Sie sollten immer noch einmal überprüfen, ob das jeweilige Werk/der Inhalt tatsächlich unter einer CC-Lizenz steht, indem Sie dem entsprechenden Link folgen.”

Abschließend gibt dieser kleine Twitter-Dialog sehr schön wieder, wie es um die Alternativen zu Google und unser Wissen darum steht:


Genannt wurden übrigens auch noch Bing und Yahoo sowie die Kindersuchmaschinen blindekuh.de oder fragfinn.de

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